Das Terrarium

Aufgrund ihrer Größe und Lebhaftigkeit benötigen diese Echsen große und gut struktuierte Terrarien. Für eine Gruppe von 2 - 3 Exemplaren benötigt man Terrarien in der Größenordnung von 1,5 - 2,5 Quadratmetern. Dabei ist zu bedenken, das alle Uromastix - Arten grabende Bodenbewohner sind und deshalb sollte die Inneneinrichtung einmal von den klimatischen Bedingungen bis zum Bodengrund darauf abgestimmt sein. Grundsätzlich muß die Inneneinrichtung sehr robust sein; es eignen sich Wurzelstöcke und fest ineinander gefügte Steinaufbauten, die nicht einstürzen können. Die Höhe des Bodengrundes sollte ca. 20cm betragen und aus einer Mischung aus Sand und Lehm bestehen im Verhältnis 2:1. Dabei ist es auch wichtig ein paar einzusehende künstliche Wohnhöhlen einzubringen. Die Beleuchtung der Terrarien sollte mittels Leuchtstoffröhren und Spotstrahlern erfolgen; Der Einsatz von HQI-Lampen, die eine hohe Lichtfülle bringen, ist unersetzlich. Für die tägliche UV-Versorgung wird eine Osram Ultravitalux 300W eingesetzt die täglich für ca. 15 - 30 Minuten dazugeschaltet wird. Dabei sollte die Terrariumhöhe min. 70cm betragen, damit Augenschäden durch die Vitalux ausgeschlossen werden können. Die Lufttemperatur im Terrarium sollte am Tag zwischen 30° und 45° betragen und nachts auf ca. 18° abkühlen. Zusätzlich müssen Plätze vorhanden sein, an denen die lokale Temperatur bis 60° beträgt; dies erreicht man am besten durch Spotstrahler. Obwohl die Terrarien für diese Echsen als Trockenterrarien zu bezeichnen sind, ist ein gewissen maß an Feuchtigkeit notwendig um den klimatischen Bedürfnissen gerecht zu werden. Dies erreicht man durch 2 - 3 maliges sprühen im Terrarium pro Woche. Sehr wichtig ist das man das Terrarium sehr gut struktuiert und viele Sichtbarrieren und Versteckplätze schafft. Generell kann man sagen, das man eine Gruppe von 1 Männchen und 2 Weibchen zusammen halten kann. Eine Vergesellschaftung mit Arten die gleiche ökologische Ansprüche stellen ist generell möglich; so ist eine Haltung zusammen mit Tieren der Gattung Laudakia und Fransenfinger - Eidechsen möglich.

 

 

 

 

 

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