Hier nun ein Bild eines unserer Königspythons:
Gattung : Python regius
Länge : ca 150cm
Herkunftsland : Benin, Burkina Faso, Cameroon, Central African Republic (?), Chad, Congo (?), Cote d'Ivoire, Equatorial Guinea (?), Gabon (?), Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau,Liberia (?), Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Togo, Uganda, Zaire
Unsere 3 Königspythons leben in einem 120 x 120 x 150cm großen
Terrarium. Als Bodengrund wurden Holzspähne gewählt.
Der Python regius ist eine verhältnismäßig kleine Riesenschlange,
die selten über 150cm groß wird. Sie bevorzugen eine Temperatur
von : Tagsüber 30C und Nachts 26C. Ihre Nahrung besteht zum größten
Teil aus Mäusen und Ratten. Hierbei verfüttern wir lebende Nahrung.
Dabei ist gewährleistet, daß die Futtertiere (eigene Zucht)
einwandfrei sind und der Python keinen Vitaminmangel durch vorher gefrohrene
Nahrung erhält.
Der Python regius ist ein sehr zutrauliches Tier, welches kein agressives
Verhalten an den Tag legt. Auch kann ich nicht behaupten, daß unsere
Pythons Futterverweigerer sind. Eine Futterpause von bis zu 12 Wochen (nach
einer großen Ratte) ist bei meinen Pythons normal. Der Python entscheidet
sehr ausgewogen wann er frißt...oder und wann nicht. Eine in vielen
Büchern beschriebene Zwangsernährung lehne ich entschieden ab.
Dieses sollte nur als LETZTE Möglichkeit, bei sehr großem Gewichtsverlust,
in Betracht gezogen werden.
Entgegen oft vermitteltem "Fachwissen" sollte man es mit der Luftfeuchtigkeit
auch nicht übertreiben. Ein Allabendliches "Besprühen" halte
ich für schädlich. Bei uns liegt die Luftfeuchtigkeit (Python
regius ist ein Savannen-, und kein Dschungeltier !!) zwischen 60 und 90
%.
Beim Kauf sollte man Nachzuchten bevorzugen. Oftmals werden im Handel
Wildfänge angeboten, bei denen es vielfach zu Freßstörungen
kommt. Ebenso sind diese Tiere meist von Ektoparasiten befallen. Ein Anfänger
hätte mit solchen Tieren arge Probleme und ein Tod des Tieres durch
"Unwissenheit" findet in meinen Augen keine Entschuldigung.
Der Python regius ist wie die meisten Würgeschlangen leider sehr
selten geworden. Immernoch werden jedoch große Mengen dieser Tiere
aus Afrika importiert. Deshalb kann ich nur anraten, Nachzuchten zu erwerben
und durch weitere Zucht, diese Gattung zu erhalten. |







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